Jahresrückblick 2019 – was ist bei Griesbach Consulting passiert?

Ein spannendes, ereignisreiches aber auch anstrengendes Jahr 2019 geht zu Ende.

Während die Welt über politische Debakel, #FakeNews, Flüchtlingskrisen, E-Mobilität und #FridaysforFuture philosophiert und sich in die nächste Rezession (und ja, sie wird kommen!) – äh das nächste Jahr verabschiedet, hat sich bei mir auch einiges getan und wird sich auch noch einiges im Jahr 2020 tun.

Neben der Abmeldung meines Nebengewerbes „Griesbach Consulting“ habe ich zum Jahresende die Griesbach Consulting & Coaching GmbH gegründet – das heißt es geht weiter. Nur größer und mit eigenen Räumlichkeiten. Dazu aber mehr im Ausblick für 2020.

Viel hat sich also getan: das Jahr 2019 war sozusagen der Grundstein für die neue Gesellschaft. Das Jahr 2019 war geprägt von der Erstellung von Inhalten für meine Webpräsenzen, den ersten größeren Coaching-Aufträgen, mehreren Beratungsaufträgen und nicht zuletzt auch von Vorlesungen und Vorträgen mit den Themenschwerpunkten Betriebswirtschaft, Digitalisierung, Mensch, Technologie, Geschäftsmodelle und deren zukünftige Entwicklungen. Unter Anderem war ich nach 2018 auch wieder bei der #neo19x dabei, habe Vorträge in Berlin, Hamburg, Münster und online gehalten und viele nette und interessante Menschen dabei kennengelernt.

Das letzte Jahresdrittel war dann geprägt durch Notartermine, Steuerberatergespräche, Behördengänge und Banktermine bis dann klar war. Es ist soweit: die GmbH ist im Handelsregister eingetragen und jetzt kann es auch lückenlos weitergehen. Nun nur noch die ganzen Online-Einträge ändern und ich bin wieder up-to-date.

Was das neue Jahr dann alles bringen wird? Ich weiß es noch nicht, aber das Preview das ich jetzt schon geben kann sieht vielversprechend aus. Es wird beispielsweise ein Seminarzentrum aufgebaut mit eigenen Coaching-Räumen und Seminarräumen. Es wird eine neue Website geben, die meinen gestiegenen Ansprüchen gerecht wird. Mehrere Seminare sind auch schon gebucht und Vorlesungen sind fix, die im Jahr 2020 gehalten werden wollen. Da das alles natürlich viel Arbeit ist, bin ich sehr dankbar, dass ich mich bei all der Arbeit auf meine Familie, Freunde und Geschäftspartner verlassen kann, die regelmäßig unterstützen, kritisieren und mich immer wieder zum Nachdenken bringen. Hierfür ein herzliches Dankeschön und auf ein gemeinsames, erfolgreiches und vor Allem auch erfüllendes Jahr 2020.

Und wer weiß, vielleicht werde ich dann auch in der Politik ein wenig mitmischen. Denn 2020 wird ja in Minden auch noch ein neuer Rat gewählt… wer weiß schon was da alles passieren kann…

Mensch, Technologie und Wirtschaft #NEO19x

Dieses Jahr fand die Live Konferenz Next Economy Open mit dem Hashtag #NEO19x zum vierten Mal statt. Die von Gunnar Sohn als stationäre Konferenz in Bonn initiierte Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Hochschule Fresenius statt und wird live gestreamt.

"Bei der Veranstaltung geht es um die grundsätzliche Frage, wie sich Spielregeln der Ökonomie (als Wissenschaft und als Praxis)  etwa in Folge der Digitalisierung, des Klimawandels oder des “geopolitical shifts” verändern – oder vice versa, wie Ökonomie die Transformationen determiniert." (Quelle)

Welche Folgen hat die Digitalisierung für unser Wirtschaftsgefüge? Wie bewältigen wir die Herausforderungen des gesellschaftlichen und ökologischen Wandels mit Mitteln einer neuen Ökonomie? Geht wirtschaftliches Handeln und Transformation zusammen und wenn ja, wie? Das sind Themen, um die sich die Konferenz jährlich.

Bereits letztes Jahr war ich mit einem Vortrag dabei und freue mich, dass ich auch dieses Jahr wieder dabei sein durfte.

Meinen Vortrag zum Thema "Mensch, Technologie und Wirtschaft" findet ihr hier:

Mensch, Technologie und Wirtschaft #NEO19x

Bei Fragen oder Beratungsbedarf rund um diese Themenfelder stehe ich gerne zur Verfügung.

Business-Coaching: Was ist Business Coaching und wo kann es helfen?

Was ist Business Coaching?

Der Begriff des Business Coaching lässt sich definieren als die intensive 1-zu-1-Interaktion mit einem fachlich und persönlich ausgebildeten und erfahrenen Business-Coach zur Klärung von beruflichen und privaten Anliegen. Das Ziel dieses Begleitungsprozesses ist, eine existierende Situation bzw. Problem in einen vom Coachee gewünschten Zielzustand zu überführen.

Die selbstwirksame Lösungsfindung muss dabei „im Kopf“ des Coachee durch Hilfe zur Selbsthilfe stattfinden.

Ein Coaching sollte niemals mit einer Therapie verwechselt werden: Wichtig ist die Abgrenzung des Coachings vom Bereich der Therapie – Coaching soll lediglich dazu anregen und inspirieren, neue Lösungen zu finden, herausfordernde Situationen zu meistern und so erfolgreicher zu handeln.

Das Business Coaching für eine zielgerichtete und motivationsorientierte Mitarbeiterführung wurde zuerst in den USA eingesetzt: Die fachliche Kompetenz der Mitarbeiter eines Unternehmens sollte ergänzt werden durch persönlichkeitsbezogene und motivationsbezogene Komponenten. Das Ziel war eine Leistungsoptimierung durch partnerschaftliche Geschäftsbeziehungen. Der zugrunde liegende Gedanke war hierbei, dass ein Mitarbeiter nur dann seine Potentiale entdecken und steigern kann, wenn er sich völlig frei bewegen und äußern kann.

Wobei kann ein Business Coaching helfen? Wo setzt Business Coaching an?

Ein Begleitungsprozess zur Mitarbeiterführung durch einen Coach kann in verschiedenen Situationen sinnvoll sein:

Unklarheit bei Prioritäten und Zielen

Oft sind Mitarbeiter und Führungskräfte so in das Tagesgeschäft eingebunden, dass ihnen der Blick für das Wesentliche und klare Ziele verloren gehen; manchmal wissen sie auch einfach nicht, wie sie die Ziele erreichen können – ihnen fehlen soziale und Managementkompetenzen sowie wirkungsvolle Methoden zur Zielrealisierung.

Zweifel und mangelnde Motivation

Zweifel bremsen die Motivation, verringern das Selbstbewusstsein und können so vom Ziel abbringen. Ohne neue positive und motivierende Glaubenssätze zu verinnerlichen und nach ihnen zu leben, gibt es keinen Ausweg.

Fehlende Selbst- und Teammotivation

„Ich muss meine Leute im Team ständig motivieren. Ich erwarte aber, dass sie von sich aus motiviert sind und eigene Ideen präsentieren. Tun sie aber nicht! Geht das besser?“. Anfangs hochmotivierte und leistungswillige Führungskräfte sind überrascht, dass es ihre Mitarbeiter nicht sind und leiden unter dem Druck von oben und unten. Ausbleibende Anerkennung und Lob führt dann bei der Führungskraft zum Verlust der eigenen Motivation und im schlimmsten Fall führen diese zum Burnout.

Strukturmängel bei der Zielumsetzung

Führungskräfte haben oft zu viele Ziele und Projekte, aber keine Struktur bei der Umsetzung. Der häufigste Fehler sind unklare Erwartungen an die Mitarbeiter und unter den Mitarbeitern untereinander. Die Folge sind Frust und Enttäuschung auf beiden Ebenen.

Zunehmende Kommunikationsprobleme

Für eine Führungskraft kann die Führung von Mitarbeitern mit unterschiedlichen Verhaltensweisen und Motivation zum Problem werden: Bei der täglichen Arbeit gibt es Kommunikationsprobleme, Konflikte durch unterschiedliche Sichtweisen, Überforderung, Leistungsdefizite und Motivationsblockaden. Oft fehlt Führungskräften die Zeit und das Einfühlungsvermögen für eindeutige Aufträge und regelmäßiges Feedback, durch den zunehmenden Druck seitens der Führungskraft wird die Stimmung noch gereizter und angespannter.

Widerstand gegen Veränderung

Der Widerstand von Mitarbeitern gegen Veränderung kann sehr hartnäckig sein, vor allem wenn ihnen das Vertrauen in die Menschen fehlt, die auf einen Wechsel drängen. Sehen die Mitarbeiter keinen Nutzen für sich selbst, sind oft Unsicherheit und Lethargie die Folge.

Was kann der Business Coach tun? Analyse, Impulse und Ressourcenaktivierung

Ein Coach kann sowohl bei konkret anstehenden Aufgaben oder schwierigen Situationen vermittelnd wirken. Kurzfristig beispielsweise bei der Vorbereitung von Präsentationen oder dem Umgang mit schwierigen Kunden; langfristig bei Teamkonflikten aufgrund unklarer Erwartungen, mangelnder Kommunikation oder bei Widerstand gegen Veränderungen.

Unabhängig davon, ob die Probleme struktureller oder individueller Art, kurz- oder längerfristig sind, analysiert der Coach zunächst die jeweilige Ausgangssituation und arbeitet vorhandene Entwicklungspotentiale heraus.

Ausgehend von dieser Analyse kann er dann Impulse zur Bewältigung der Herausforderungen geben. Im Bereich von Erwartungen und ihrer Umsetzung etwa, indem er zu jedem Thema des Spannungsfeldes wie „Führungskraft vs. Fachkraft“, „Änderungen von Macht, Status und Position“, oder „Negative Beurteilungen in Management-Audits/Jahresgesprächen“ einzeln interveniert.

Er begleitet den Prozess von persönlichem Wachstum oder betrieblichem Erfolg und aktiviert Ihre Ressourcen für ein positives Arbeitsleben durch Hilfe zur Selbsthilfe – je nach Bedarf als Führungskräfte- oder Mitarbeitercoaching.

Möchten Sie sich und/oder Ihr Team begleitet wissen? Gerne können wir einen kostenfreien Ersttermin vereinbaren – ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme!

5 Tipps zur Teamentwicklung und Teamcoaching

Die Arbeit in Teams macht Spaß, läuft aber nicht immer ohne Reibungsverluste oder Herausforderungen ab. Jedes Team durchläuft nämlich verschiedene Phasen des Teambuildings und der Teamentwicklung, von Experten auch als Founding, Norming, Storming, Performing und Adjourning bezeichnet: Findet sich ein Team neu zusammen, durchläuft es oft einen Anpassungsprozess, in dem noch nicht die volle Leistungsfähigkeit gewährleistet ist.

Die Teammitglieder müssen sich und ihre Rollen erst finden. Bei länger bestehenden Teams flacht häufig im Laufe der Zeit aufgrund von zu viel Routine oder eingefahrenen Verhaltensweisen der Output ab. Die Gegenmaßnahmen sind immer abhängig vom Entwicklungsstand und dem jeweiligen Konflikt und können entweder einmalige Aktionen oder aber längerfristige Prozesse sein.

Teambuilding Teamentwicklung Teamcoaching Teamleitung
Fokus Kennenlernphase Leistungsmaximierung Bei punktuellen Problemen oder als Weiterentwicklungsmaßnahme Leistungsmaximierung
 Vorgehen Abläufe kennenlernen und ggf. korrigieren Zielsetzung, Planung& Reflexion des Vorgehens Reflexion von Verhaltensweisen und Lösungsfindung Dauerhafte Begleitung des Teams
Art Aktion Prozess Aktion/Prozess Prozess
Ziele Kurzfristige Lösungen Langfristige Leistungsoptimierung Kurzfristig: Problemlösung Langfristig: Weiterentwicklung Zufriedenheit& Effizienz des Teams stärken
Dauer Teamtrainings außerhalb des Arbeitsumfeldes Dauerhafte Maßnahmen Trainings& Weiterbildungen Dauerhaft

Je nach Phase und Konflikt setzen Teamcoachings an diesen Stellen auf fundierte Art und Weise an. Einige kleine Dinge können Sie aber auch selbst tun, um ihr Team (wieder) zu Höchstleistungen zu bringen.

1. Verteilen Sie die Rollen im Team richtig!

Manchmal kann es bereits helfen, die Aufgabenverteilung im Team nicht strikt nach den Job-Beschreibungen vorzunehmen, sondern auch die Wünsche der Team-Mitglieder zu berücksichtigen. Unliebsame Aufgaben wie etwa die Protokollführung können im Rotationsprinzip verteilt werden. So lassen sich die Team-Mitglieder besser vor Frust schützen.

2. Nutzen sie das Potenzial des gesamten Teams!

Oftmals bestimmen nur einige wenige die Marschrichtung; die anderen gehen entweder unter oder laufen nebenher mit. Gibt man Meetings eine Struktur, in der jeder zu Wort kommen kann, kann diese Fehlentwicklung/Gruppenzwang leicht umgangen werden.

Typische Fragen wie “Wie würdest Du das Problem lösen?” oder “Was haben wir/du letzte Woche erreicht?” mit einer Beantwortungszeit von 60 Sekunden stellen sicher, dass Perspektiven und Lösungen eröffnet werden und auch jeder zu Wort kommen kann.

3. Der Umgangston

“Ich brauche das von Dir bis dann” – Was zum Beispiel für den Projektleiter eine sachliche und gerechtfertigte Gesprächsführung ist, ist für den Betroffenen barsch, schroff und unfreundlich. Der Projektleiter beklagt sich seinerseits über die unklare Kommunikation mit vielen “Wenns” und “Abers”.

Was der Einzelne als wertschätzend wahrnimmt, ist abhängig von seiner persönlichen Landkarte. Es ist erlernbar, so zu kommunizieren, dass der andere sich abgeholt fühlt.

Power-Übungen, bei denen jedes Teammitglied zu drei anderen Personen geht und ihnen sagt, was ihm an ihrer Art zu kommunizieren gefällt und was nicht, sind hier eine gute Übung. Wichtig: Die Antwort sollte aus zwei Sätzen bestehen und darf nicht kommentiert werden.

4. Raus aus dem Trott!

Besteht ein Team schon länger, schleifen sich bestimmte Arten von Lösungen ein. Soll erreicht werden, dass Team innovativer denken, können auch andere Dinge verändert werden, denn neues Denken entsteht nicht in eingefahrenen Strukturen. Hier können neue Rituale wie Bewegungsübungen oder ein Teammitglied erzählt pro Meeting von einem inspirierenden Erlebnis aus einem komplett anderen Lebensbereich, die anderen ergänzen, was dies für den Teamprozess oder das Teamergebnis bedeuten kann. So werden neue Ideen stimuliert.

5. Manöverkritik im richtigen Moment!

Läuft es in einer Gruppe an einzelnen Stellen nicht “rund”, ist es sinnvoll, sowohl das inhaltliche Ergebnis als die Art und Weise der Zusammenarbeit zu beleuchten. Generell bietet sich an, bei jedem Meeting die Teamstärken ebenso bewusst zu machen wie die Teamschwächen.

Anders liegt der Fall bei kritischem Feedback, denn kritisches Feedback erfordert mehr Fingerspitzengefühl. Zu viele Problemgespräche im falschen Moment verursachen oft nur Reibungsverluste und können die Effizienz komplett blockieren. Hier ist Vertrauen in die eigene Intuition das beste Mittel. Es lässt sich oft allein an der Stimmung im Raum erkennen, ob Kritik die Leistung des Teams auf den Nullpunkt bringt – manchmal ist es daher förderlicher, sich darauf zu beschränken wie solche Fehler in Zukunft zu vermeiden sind, anstatt die Situation noch zusätzlich anzuheizen.

Haben Sie Herausforderungen im Team? Arbeiten Sie aktuell an Konflikten mit oder in Ihrem Team? Möchten Sie sich und Ihr Team aus dem alten Trott befreien und neues Feuer entfachen? Kontaktieren Sie mich! Ich freue mich, Sie bei Ihren Anliegen zu unterstützen.

Business Coaching: Teamentwicklung und Kommunikation

Egal ob in Unternehmen insgesamt, einzelnen Teams innerhalb einer Organisation, NGOs oder im schulischen Bereich – immer wieder kommen Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kulturen zusammen und sollen binnen kurzer Zeit als Team zusammenarbeiten. Innerhalb einer solchen ad hoc zusammengestellten Gruppe kommt es dann häufig zu Reibungen: Sie kennen einander nicht und es fehlt an der für eine Zusammenarbeit nötigen Vertrauensbasis. Gerade bei Fusionen, Unternehmenskäufen oder auch im kleinen Rahmen bei Teamverschmelzungen führt dies zu immensen Problemen, denn hier treffen verschiedene Werte, Identitäten und Vorstellungen aufeinander, die auch Auswirkungen auf die Kommunikation untereinander haben. Menschen aus verschiedenen Kulturen kommunizieren unterschiedlich. Dass es bei einer solchen Ausgangslage zu Problemen kommen kann, die die Zusammenarbeit stören, ist klar.

Unterschiede zwischen Teambuilding und Teamcoaching

Die Begriffe Teambuilding, Teamentwicklung, Teamcoaching und Teamleitung werden von Laien häufig synonym verwendet obwohl es sich jeweils um einen eigenen Ansatz handelt. Um Missverständnissen vorzubeugen, soll zum besseren Verständnis zuerst gewissermaßen eine Schneise ins Begriffsdickicht geschlagen und die verschiedenen Begriffe genauer definiert werden.

Teambuilding beschreibt den ersten Schritt bei der Bildung eines Teams oder einer Gruppe. Das Ziel eines Teambuildings ist es Vertrauen aufzubauen, welches die Voraussetzung für gute Zusammenarbeit ist.

Wenn die einzelnen Mitglieder eines Teams sich besser kennengelernt haben und ihre Fähigkeiten und Kompetenzen besser einschätzen können, beginnt die Phase der Teamentwicklung: Das gemeinsame Ziel zu finden. Wie kann aus der bestehenden Teamkonstellation das Maximum an Leistung herausgeholt werden?

Die Teamentwicklung ist dabei nicht als eine einzelne Aktion, wie das Teambuilding zu verstehen, sondern viel mehr als eine Art Prozess.

Das eigentliche Teamcoaching ist eine angewandte Maßnahme in der Teamentwicklung – entweder punktuell bei auftretenden Problemen oder als Weiterentwicklungsmaßnahme für das gesamte Team. Häufig kann ein Teamcoach bei der Entfaltung von Potenzialen, des Standorts, der Ziele, der Kommunikation und der Rollenverteilung durch angeleitete Reflektion vermitteln. Dafür gliedert sich ein Teamcoaching immer in drei Ebenen: Die motivationale, die beratende und die didaktisch-pädagogische. Der Prozess der Lösungsfindung wird vom Coach begleitet und er gibt Impulse zur Weiterentwicklung, die Wahrnehmung und Umsetzung bleibt aber immer die Aufgabe des Teams selbst. Der Coach hilft, zwischen eigener Position und Interessen zu unterscheiden, wenn beispielsweise Konflikte zwischen einzelnen Teammitgliedern entstehen.

Die Teamleitung schließlich hat die Aufgabe, den Prozess der Teamentwicklung und dazugehörige Maßnahmen anzuleiten. Teamleiter sind häufig den anderen Mitgliedern gegenüber weisungsbefugt. Diese Weisungsbefugnis steht jedoch mit dem Coachingauftrag im Gegensatz. Das Prinzip des Coachings bedeutet Kommunikation auf Augenhöhe, Freiwilligkeit und Hilfe zur Selbsthilfe. Ein offizieller Teamleiter wird oft durch seine anderen Aufgaben gehindert, Teamentwicklungs- und Coachingmaßnahmen durchzuführen; außerdem ist es schwierig, zwischen seinen unterschiedlichen Rollen als Teamentwickler, -coach und -mitglied zu wechseln. Diese Rollenverteilung und -wechsel müssen häufig erst einmal erlernt werden. Aus diesem Grund bietet es sich an, wenn ein externer Coach das Teamcoaching übernimmt und sich vorab mit dem Teamleiter über die zu bearbeitenden Themen abstimmt. Häufig verändert sich jedoch im Prozess der Arbeitsauftrag, da ein „Externer“ einen nicht vorgeprägten Blick auf einzelne Personenkonstellationen und das gesamte Team hat.

Was kann ein Teamcoaching bewirken?

Ein Teamcoaching hat zum Ziel, die Arbeits- und Leistungskraft eines Teams zu stärken. Zuerst müssen Mechanismen und Verhaltensweisen, die sich häufig unbewusst eingeschlichen haben, erkannt und bearbeitet werden. Aus diesem Grund ist ein Teamcoaching oftmals ein zeitintensiver Prozess, der die Lösungskompetenzen aller Teilnehmer mit einbeziehen muss.

Erhöhter Leistungsdruck auf einzelne Teammitglieder, unterschiedlicher Umgang mit Stress und Unterschiede in der Kommunikation: Meistens steht am Beginn eines Teamcoachings ein solcher Konflikt, der die Zusammenarbeit des Teams negativ beeinflusst. Der erste Schritt für einen Teamcoach ist deshalb eine Art „Check-Up“. Dazu führt der Coach neben dem gesamten Teamcoaching auch Gespräche mit einzelnen Mitgliedern, um deren Interessen und Ziele herauszufinden. Dann folgt der Vergleich zwischen diesen individuellen Zielen mit denjenigen des Teams. Zentrale Fragen in einem Teamcoaching sind häufig:

  • „Wie teilen wir uns die Arbeit auf?“
  • „Wer wollen wir sein?“
  • „Wie gehen wir mit Konflikten und Stress um?“
  • „Wie kann die Kommunikation verbessert werden?“
  • „Wie können individuelle und kollektive Interessen in Einklang gebracht werden?“

Weil sich die Dynamik innerhalb einer Gruppe sehr schnell ändern kann, muss der Teamcoach situationsbedingt von Termin zu Termin handeln. Ziel ist immer die Effizienzsteigerung, eine Verbesserung der Kommunikation und der Aufbau einer eigenen, gemeinsamen Team-Identität – und all dies auf gleicher Augenhöhe. Deshalb ist es auch wichtig, dass ein solches Coaching möglichst früh in der Teamentwicklungsphase beginnt und von einem Außenstehenden durchgeführt wird, bevor sich ungewünschte Verhaltensmuster und Konflikte negativ auf die Leistung auswirken können.

Möchten Sie Ihr Team auch in eine neue Richtung führen? Gerne können wir einen kostenfreien Ersttermin vereinbaren – ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme!

Personal Coaching: Psychologische Beratung hat nichts mit Krankheit zu tun

Die genaue Abgrenzung zwischen Coaching und Psychotherapie fällt nicht nur dem Laien schwer, auch die Fachleute sind sich nicht einig, wo genau die Grenze zwischen Coaching und Therapie, zwischen Beratung und Heilung genau verläuft.

Auch in der Praxis ist die Abgrenzung im Einzelfall nicht immer einfach: Wenn sich ein Klient z.B. niedergeschlagen fühlt, weil er unter mangelndem Selbstwertgefühl leidet oder sich von seiner Umwelt nicht wertgeschätzt fühlt, könnte dies genauso gut auf eine Depression hindeuten, die von einem Coach nicht diagnostiziert und behandelt werden darf. Solcherart Schwierigkeiten können sich auch bei anderen Themen ergeben. Vor Beginn eines Coachings muss also stets geklärt werden, ob eine entsprechende Diagnose bzw. Erkrankung vorliegt, weil sich der Coach ansonsten nach deutschem Recht strafbar machen würde.

Coaching ist also keine verdeckte Psychotherapie für Manager, auch wenn sich der Coach Methoden aus psychoanalytischen Schulen wie Gesprächsführung, kognitive Verfahren, Kreativitätsübungen, Rollenspiele, u.v.m, benutzt. Prinzipiell richtet sich Coaching an „gesunde“ Personen und widmet sich vorwiegend den Herausforderungen, die aus der Berufsrolle heraus entstehen. Dies kann natürlich mit privaten Anliegen und persönlichen Schwierigkeiten zusammenhängen, Ausgangspunkt sind aber hauptsächlich die mit der „Berufspersönlichkeit“ zusammenhängenden Anliegen, die ohne entsprechendes Fachwissen des Coachs nicht bearbeitet werden können.

Aber neben diesen Gemeinsamkeiten gibt es eben auch Unterschiede zwischen Psychotherapie und Personal Coaching:

Gemeinsamkeiten/Schnittmengen zwischen Coaching und Psychotherapie

Sowohl das Coaching als auch die Psychotherapie können Menschen, die in seelische Notlagen geraten sind, unterstützen. Es gibt einige verbindende Methoden und Erkenntnisse, deren Wirksamkeit sich in beiden Bereichen nachweisen lassen.

Diese sogenannten Wirkfaktoren sind etwa die Ressourcenaktivierung, die Problemaktualisierung, die Unterstützung bei der aktiven Problembewältigung und die Motivationale Klärung.

Hierzu zählen:

  • Ressourcenaktivierung: der Therapeut oder Coach verdeutlicht dem Klienten seine positiven Möglichkeiten, Eigenheiten, Fähigkeiten und Motivationen, damit sich dieser seiner Stärken bewusst wird.
  • Problemaktualisierung: die Gesprächsführung wird so gestaltet, dass der Klient z. B. problematische oder belastende Erfahrungen und Emotionen in der Sitzung erneut erlebt. Diese fasst der Coach (oder Therapeut) gemeinsam mit dem Klienten in Worte und macht sie damit „greifbar“ und lösbar.
  • Unterstützung bei der aktiven Problembewältigung: hier macht der Klient zunächst im Gespräch die Erfahrung, dass er anstehende Herausforderungen oder Probleme aus eigener Kraft bewältigen kann, die ihm bisher als nicht lösbar erschienen sind. Anschließend kann und soll er Problemlösungen mit steigendem Schwierigkeitsgrad eigenständig in der Praxis ausprobieren.
  • Motivationale Klärung: dabei hilft der Therapeut oder Coach dem Klienten seine bewussten oder unbewussten Motive, Ziele und Werte klarer zu sehen. Dies fördert das Verständnis dafür, warum der Patient sich so verhält und so empfindet und nicht anders.

Unterschiede/Abgrenzung zwischen Psychotherapie und Coaching

Natürlich lässt sich Coaching unter dem Oberbegriff der Beratung einordnen, aber Coaching ist primär eine Prozessberatung und keine Fachberatung – ein Coach kann und wird keinen Steuerberater, Rechtsanwalt oder EDV-Berater ersetzen.

Dennoch wird der Coach praktisch immer auch als fachlicher Ansprechpartner bei bestimmten Anliegen gesehen und um Ratschlag oder eine persönliche Stellungnahme gebeten.

Im Gegensatz zur Psychotherapie ist ein Coaching also keine Heilbehandlung, sondern eine Kombination aus persönlicher Begleitung und Beratung sowie der Unterstützung bei der Problembewältigung. Der Coach ist streng neutral, begleitet lediglich den Prozess und gibt Feedback(s). Er unterstützt den Klienten dabei, eigene Lösungen zu entwickeln und im Alltag umzusetzen. Coaching ist also eine systematische „Hilfe zur Selbsthilfe“.

Fazit: Warum ein Coaching keine Therapie ist

Coaching bietet also Lösungsansätze, um adäquat auf Schwierigkeiten und Hindernisse reagieren zu können.

Der Coach unterstützt dabei die Lösungs-Kompetenzen seines Klienten mit der Absicht, die Entwicklung der Persönlichkeit des Coachees gezielt zu fördern.

Des Weiteren soll der Klient durch ein Coaching dazu befähigt werden, die im eigenen Einflussbereich stehenden Veränderungspotentiale optimal auszuschöpfen. Im Coaching wird ein Zugang zu den eigenen Potentialen hergestellt, damit der Klient beispielsweise erfolgreich die eigene Zukunft gestalten oder mit anderen Menschen vertrauensvolle Beziehungen aufbauen kann.

Konflikte können durch Coaching konstruktiv gelöst werden und der Klient kann lernen seine Sprache zielgerichtet und lösungsorientiert einsetzen. Auch Versagensängste und Lebenskrisen können überwunden werden.

Trotzdem kann nicht oft genug betont werden, dass Coaching zwar helfen kann, auch seelische Notlagen zu beheben, es aber niemals geeignet ist, psychische Erkrankungen zu heilen – und im Umkehrschluss bedeutet es auch, dass man nicht „krank“ sein muss, wenn man sich von einem Coach „Hilfe zur Selbsthilfe“ holt.

Das Konzept des Sportcoaching: Betreuung von Sportlerinnen und Sportlern

In der modernen Sportpsychologie ist das Coaching von Sportlern, ob einzeln oder als Mannschaft, nach wie vor eine wichtige Grundvoraussetzung für den Erfolg. Mannschaftswechsel und Verletzungen, aber auch persönliche Probleme, können mentale Belastungen darstellen und zu einem Motivations- und Leistungstief führen.

Spätestens wenn der Kopf „nicht mehr frei ist“, kann eine sportpsychologische Beratung sinnvoll sein.

Ein solches Training mentaler Leistungsvoraussetzungen und die Überwindung individueller Barrieren durch einen Coach kann dazu beitragen, die psychische Gesundheit zu erhalten und Symptomen wie übermäßigem Stress, Depressionen oder Burnout vorzubeugen.

Was ist der Unterschied zwischen einem Sportcoach und einem Trainer?

Im Sport ist der Begriff des Coaching heute weit verbreitet. Doch inwiefern unterscheiden sich Trainer und Coach im Einzelnen? Welche Techniken helfen den Coaches, Athletinnen und Athleten dabei zu unterstützen, ihre Leistungen zu verbessern?

Der Begriff des Coaching taucht im Zusammenhang mit Sport Ende des 19. Jahrhunderts zuerst in den englischsprachigen Ländern auf: Im amerikanischen Englisch ist der Coach ein Synonym für Trainer. Über den Spitzensport fand der Begriff dann auch seinen Weg in deutschsprachige Länder.

Das primäre Ziel im Leistungssport ist, dass in einem Wettkampf eine hohe Leistung erreicht wird. Um dieses Ziel zu erreichen, erstellt der Trainer einen Trainingsplan und überwacht den Trainingsablauf.

Unter Sportcoaching wird hingegen die Betreuung von Sportlerinnen und Sportlern verstanden, die nicht nur das Training umfasst. Der Coach erstellt nicht nur den Trainingsplan, sondern er berät und motiviert die Sportler auch unter Zuhilfenahme von Methoden aus der Psychologie.

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Unterschiede zwischen einem Trainer und einem Coach:

Trainer Coach
Der Trainer ist mit seiner methodisch-taktische Gestaltung dafür verantwortlich, das das gesteckte Ziel erreicht wird Der Coach lässt dem Athleten so weit wie möglich die Verantwortung für die Themen- und Zielsetzung während des Trainings
Verfügt über das nötige Fachwissen der Trainingslehre Hat mehr die Funktion des Beraters
Nimmt die Rolle des Anleiters, Moderators oder Lernbegleiters ein Nimmt die Rolle des Fragestellers, Zuhörers und Gesprächspartner ein
Die gewählten Methoden stammen aus dem Bereich der sportwissenschaftlichen Trainingslehre Die verwendeten Methoden stammen häufig aus dem Bereich der Psychologie
Der Trainer gewährleistet den Auf- und Ausbau spezifischer sportlicher Fähigkeiten und Verhaltensweisen Der Coach gewährleistet den Auf- und Ausbau nebenfachlicher Kompetenzen wie die Selbst- und Sozialkompetenz

Das Konzept des Sportcoachs

Diese unterschiedlichen Herangehensweisen und Methoden bedingen auch unterschiedliche Konzepte für den Umgang mit mentalen Belastungen und Stress. Um effektiv etwas zu erreichen, legt der Coach im Umgang mit Sportlern deshalb besonderen Wert auf die Faktoren Beziehung, Inhalt, Struktur, Sprache, Emotionen und Zeit.

Beziehung ist entscheidend

Der Coach beeinflusst das Verhalten beider Parteien: Wenn der Sportler das Gefühl hat, ernstgenommen zu werden, wird er anders auf Kritik reagieren, als wenn er sich nicht akzeptiert fühlt. Der Athlet muss das Gefühl bekommen, dass der Coach unabhängig von Erfolg oder Niederlage hinter ihm steht. Dies bedeutet keinesfalls, dass Fehler nicht angesprochen werden sollen, aber Fehler sollen nicht auf einen Einzelnen übertragen werden, sondern aus der Situation heraus analysiert werden.

Inhalt

Bei der Gestaltung des Inhalts achtet der Coach darauf, dass diese interessant und handlungsorientiert bleiben. Fragen an die Athleten, die sie zum Mitdenken anregen, führen zu einem aktiven Auseinandersetzen mit dem Inhalt. Der Coach macht sich Gedanken darüber, worüber das Team oder der Sportler nachdenken soll. Zu welchem Handeln soll im Einzelnen angeregt werden?

Der Coach versucht nicht, alles auf einmal zu ändern, sondern Schritt für Schritt vorzugehen.

Struktur

Ein gute Struktur hilft, den Inhalt besser im Gedächtnis zu behalten. Der Coach arbeitet die wesentlichen Fragen heraus, z. B. “Heute reden wir über das Defensivverhalten”. Der Coach kann die Ergebnisse schriftlich festhalten und ein kurzes Fazit geben. Ist der Inhalt klar, kann man sich Gedanken über das Wie machen.

Sprache

Positive Formulierungen motivieren eher als negative. Zum besseren Verständnis formuliert der Coach die Probleme in einfachen, kurzen Sätzen. Er versucht, den Sportlern das Gefühl zu geben, sowohl eine eigene Persönlichkeit als auch ein wichtiger Teil des Ganzen zu sein.

Emotionen

Der Coach versucht, positive Emotion zu wecken, um damit zu motivieren und eine positive Anspannung zu erzeugen. Emotionale Bilder wie Siegesjubel, die Fans und der Gebrauch von Symbolen können die Leistungsbereitschaft des einzelnen oder einer Mannschaft erhöhen.

Zeit

In der Kürze liegt die Würze: Je nach Alter und verschiedenen Umfeldfaktoren kann sich ein Mensch nur eine bestimmte Zeit lang konzentrieren. Der Coach wählt den richtigen Zeitpunkt und schafft günstige Rahmenbedingungen und gestaltet den Ablauf möglichst abwechslungsreich.

Welche Fertigkeiten kann ein Sportcoaching fördern?

Mithilfe dieser Faktoren kann ein Sportcoaching oder Mental Training die Entspannungsfähigkeit, die Steuerung der Aufmerksamkeit und Konzentration und den Umgang mit Anspannung und Leistungsdruck positiv beeinflussen. Der Coach kann die individuellen Leistungsvoraussetzungen optimieren und das Erreichen von gesteckten Zielen unterstützen.

In einem sportpsychologischen Coaching werden die störenden Faktoren in Gesprächen, Beobachtungen, und ggf. Tests und Fragebögen, diagnostisch genau erfasst. Damit kann ein individueller psychologischer Trainingsplan erstellt werden, mit dem der oder die Klienten selbstständig weiterarbeiten können. Je nach Problemstellung kann der Umfang des Coachings dabei von einer einmaligen Beratung bis hin zu einer kontinuierlichen Begleitung reichen.

Sportcoaching im Leistungssport

Die mentalen Belastungen in Training und im Wettkampf sind sehr unterschiedlich. Allerdings sind die für den Wettkampf nötigen Fähigkeiten kein angeborenes Talent, sondern trainierbar. Mentale Stärke ist das Ergebnis eines Lern- und Übungsprozesses. Gründe für Leistungstiefs und mangelnde Motivation können mithilfe einer sportpsychologischen Beratung genau erfasst und durch einen psychologischen Trainingsplan auch überwunden werden.

Der Coach strukturiert den Problembereich, findet die Ursachen heraus und entwickelt Lösungsmöglichkeiten. Eine solche Beratung kann dazu beitragen, private Probleme und Barrieren zu lösen und hilft, Sport und Privatleben unter einen Hut zu bringen.

Ein solches Mentalcoaching fördert die folgenden Fertigkeiten:

  • Entspannungsfähigkeit
  • Steuerung der Konzentration und der Aufmerksamkeit
  • Umgang mit Leistungsdruck und Anspannung
  • Vorstellungskraft und die Fähigkeit zur Visualisierung
  • Selbstgesprächsregulation

Sportcoaching im Mannschaftssport

Im Mannschaftssport zählen Faktoren wie Vertrauen, gemeinsame Ziele, klar verteilte Rollen und gute Beziehungen zueinander. Und nur eine Mannschaft, die all diese Faktoren in sich vereint, wird auf die Dauer erfolgreich sein. Ein Coach unterstützt eine Mannschaft darin, Teamgeist und Ziele zu entwickeln, Vertrauen und Motivation (wieder)aufzubauen und Spannungen und Konflikte innerhalb der Mannschaft abzubauen.

Ein mentales Coaching kann die folgenden Fähigkeiten fördern:

  • Positives Denken, Willensschulung zur Leistungsmotivation
  • Konzentrationsübungen, Entspannungsverfahren und mentales Training
  • Karriereplanung und Laufbahnberatung
  • Analyse der Mannschaftsstruktur, Kommunikationsförderung und
  • Teamentwicklung
  • Systemorientierte Beratung von Mannschaften und Vereinen
  • Lösungsorientierte Einzelgespräche
  • Mentale Wettkampfvorbereitung

Fazit

Coaching, welches über das Training hinausgeht bzw. dieses erweitert ist wichtig und wird immer wichtiger.

Mein neues Coaching-Programm richtet sich an Sportbegeisterte und Trainer, die sich selbst oder ihre Teams verbessern wollen. Unser Ziel ist es hierbei das klassische Coaching mit dem Sportumfeld zu verknüpfen und damit Vereinen und deren Mitgliedern neue Methoden an die Hand zu geben, um ihre Vereine, Teams und individuellen Sportler erfolgreicher zu machen.

Bei Interesse freue ich mich auf Ihren Kontakt!

Die Digitalisierung und ihr Einfluss auf die Mitarbeiter

Verschmelzung der physischen und digitalen Arbeitswelt

Technischer Fortschritt kann zu weitreichenden gesellschaftlichen und ökonomischen Umwälzungen führen. Beispiele für solche Veränderungen sind die Erfindung der Dampfmaschine im 18. Jahrhundert, die Auswirkung der Elektrifizierung und die Einführung von Technologien, die eine Massenproduktion ermöglichen.

Heute stehen wir an der Schwelle zur vierten Revolution. Diese wird auch als „digitale Transformation“ oder „Industrie 4.0“ bezeichnet und umfasst verschiedenste Technologien, die erneut starke Auswirkungen auf unsere gegenwärtige Gesellschaft haben (werden). Allgemein wird davon ausgegangen, dass die Digitalisierung nahezu alle Gesellschaftsbereiche und besonders die Arbeitswelt nachhaltig verändern wird. Und ich denke, das spüren wir alle jeden Tag, egal ob privat oder im Arbeitsleben – mal mehr, mal weniger.

Informationstechniken wie Apps, Webanwendungen und das „Internet of Things“ (IoT) setzen enorme Veränderungsprozesse im Berufsalltag und im Privatleben in Gang und erhöhen vor allem die Geschwindigkeit und Informationsvielfalt.

Auswirkungen der Digitalisierung für Unternehmen und Mitarbeiter

Die konkreten Auswirkungen der Digitalisierung sind für viele Menschen und Unternehmen, gerade in Deutschland, immer noch Neuland. Vorhersehbar ist jedoch, dass die technologischen Innovationen die Art, wie Menschen leben und arbeiten, teilweise radikal verändern werden.

Experten sehen bereits jetzt eine „wachsende technologische Kluft in der deutschen Betriebslandschaft“. Unternehmen ohne eine passende digitale Strategie werden auf Dauer nicht mehr überlebensfähig sein. Betriebe und Unternehmen, die in die Digitalisierung investieren, verdienen mehr und haben die besser ausgebildeten Beschäftigten.

Und das wird sich in Zukunft weiter festigen. So prognostiziert etwa Prof. Dr. Tobias Kollmann, Professor für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik an der Universität Essen-Duisburg: „Wer in Zukunft nicht digital mitspielen kann oder will, wird bald gar nicht mehr mitspielen“ (Kollmann & Schmidt, 2016, Kap. 1.3).

Deshalb fordert er das Thema „Digital Leadership“, und weil Digitalstrategien in Unternehmen nur mit Erfolg umgesetzt werden, wenn sie von der Spitze ausgehen, ist ein Coaching der Vorstände, Geschäftsführer und Führungskräfte ein wichtiger erster Schritt.

Digital-Business-Coaching 4.0 – Der Mensch im Mittelpunkt

Wie genau sich die Zukunft auch entwickeln wird, eines dürfte klar sein: Der Bedarf an individueller Beratung und Begleitung von Führungskräften aufgrund steigender Komplexität und Vernetzung sowie Beschleunigung von Abläufen und Prozessen wird anwachsen.

So werden auch Klienten und Unternehmen als Auftraggeber von den Coaches selbst so etwas wie eine digitale Strategie einfordern: Damit meine ich den gezielten Einsatz moderner Medien, der den veränderten (weil digitalisierten) Arbeitsweisen und organisationalen und räumlich flexiblen Rahmenbedingungen der Klienten gerecht wird.

Darüber hinaus stellt sich die Frage, inwieweit automatisierte Coaching-Anwendungen in den Coaching-Markt Einzug halten können und diesen verändern werden.

Welche Schwerpunkte für das Digital-Business-Coaching ergeben sich nun, immer unter Berücksichtigung, die Menschen und deren digitale Kompetenz ins Zentrum des Handelns zu stellen und den digitalen Wandel am Arbeitsplatz dadurch zu unterstützen:

  • Ein systemisches Coaching kann die Menschen bei den täglichen (digitalen) Herausforderungen der Arbeitswelt (und nicht nur dieser) unterstützen.
  • Veränderungsmanagement, persönliche Weiterentwicklung, Talent Management, etc. sind Herausforderungen der digitalen Transformation.
  • Daneben spielen aber auch digitale Geschäftsmodelle, Life-Balance, Sinn- und Wertevermittlung, der Mensch im digitalen Wandel und professionelles Mentoring eine immer größere Rolle.

Hier kann der Coach seinen Klienten orts- und zeitunabhängig im täglichen Business begleiten und ihn dann unterstützen, wenn es notwendig ist.

Nehmen Sie die Menschen im Digitalen Wandel Ihres Unternehmens mit!

Die Wirtschaft in Deutschland und damit der Arbeitsmarkt befinden sich im wahrscheinlich wichtigsten Umbruch der Geschichte – der digitalen Transformation. Lebenslanges Lernen ist eine Notwendigkeit im digitalen Zeitalter. Deshalb müssen Unternehmen ihre Mitarbeiter ins digitale Zeitalter mitnehmen und begleiten.

Wer dies versäumt, wird die guten Mitarbeiter an die Konkurrenz verlieren und die Schlechten in der Insolvenz. Die weltweite Konkurrenz um die High Potentials nimmt zu, die Millennials sind es gewohnt, global zu denken. Warum sollten sie im Neuland versauern, während sie im digitalen Wunderland leben können?
Mitarbeiterführung beginnt bei der Selbstführung – die Flexibilität der Mitarbeiter, Home Office, neue Zeitmodelle und flache Hierarchien funktionieren nur, wenn sie durch die Führungskräfte unterstützt und gefördert werden.

Sinn und Werte spielen für die kommenden Generationen der Mitarbeiter eine andere, wichtigere Rolle. Sie wollen die eigenen Werte im Unternehmen vorfinden oder einbringen können. Arbeit soll Sinn machen und Sinn geben und für ein wertvolles Leben stehen. Ein zielgerichtetes Coaching ermöglicht es, sich der eigenen Werte und Ziele bewusst zu werden und diese einzubringen für ein erfülltes Leben und den richtigen Arbeitgeber.

Auf geht's!

Mein Appell an alle Angestellten, Führungskräfte und Unternehmer: Gehen Sie Risiken ein, denken Sie wagemutig, gehen Sie voraus und nehmen Sie andere mit! Warten Sie nicht darauf, dass die digitale Transformation Ihnen neue Möglichkeiten bringt, sondern gestalten Sie diese mit! Nehmen Sie die Unterstützung an, die Ihnen ein Coaching, Business-Coaching oder Digital-Business-Coaching bieten kann und entwickeln Sie sich selbst weiter!

Salutogenese – Was ist das und wie kommt man da hin?

In den letzten Jahren hat sich der Gesundheitsbegriff von einem rein medizinischen zu einem Konzept gewandelt, in dem psychische und soziale Einflussfaktoren immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Diese Entwicklung ist dem Wandel der sogenannten Volkskrankheiten geschuldet: Anstelle von Infektionskrankheiten und deren rein medizinischer Behandlung rücken Zivilisationskrankheiten in den Blickpunkt, die einer ganzheitlichen Betrachtung der Ausgangssituation nötig machen.

Der aus der Medizin stammende Ansatz der Salutogenese, mit dem Schwerpunkt auf gesundheitlichen Auswirkungen von Lebens- und Arbeitsbedingungen, wird häufig auch im Coaching verwendet.

Das Ziel, das geistige und körperliche Wohlbefinden zu steigern, indem externe Belastungen beleuchtet und umgestaltet werden und vorhandene Ressourcen gestärkt werden, wird hierbei analog zu anderen Coaching-Methoden in den Vordergrund gestellt. Mögliche Belastungen können Stress am Arbeitsplatz, Überstunden, Leistungsdruck und Konflikte, aber auch Probleme in Familie und Beziehung sein. Die Reduzierung dieser belastenden Faktoren kann dem Klienten helfen, mehr Selbstbestimmung zu erlangen und seine Gesundheit eigenständig zu pflegen. Zu den Ressourcen zählen persönliche Eigenschaften, Fertigkeiten und Fähigkeiten, förderliche Glaubenssätze und soziale Unterstützung, die zur Bewältigung der Situation beitragen können. Ebenso werden auch gesundheitskritische Umweltbedingungen berücksichtigt und nach Möglichkeit verbessert.

An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass ein Coaching keine ärztliche oder therapeutische Behandlung ersetzen kann, sondern vielmehr eine Ergänzung zu physiotherapeutischen, naturheilkundlichen oder anderen Methoden darstellt. Der Klient lernt, wie er seine Gesundheit eigenständig fördern und erhalten kann, nicht aber Krankheiten und Verletzungen zu heilen.

Das Konzept

Das Coaching folgt einem systemischen Ansatz, in dem Körper, Seele und Geist eine Einheit bilden. Äußere Rahmenbedingungen können im Zusammenspiel mit körperlichen, mentalen und emotionalen Faktoren die menschliche Gesundheit beeinflussen.

Das Salutogenese-Modell des Medizinsoziologen Antonovski gibt einen guten Überblick über die Gesamtheit dieser Gesundheitsfaktoren. Nach diesem Modell ist Gesundheit nicht als Zustand, sondern als Prozess zu sehen, in dem Risiko- und Schutzfaktoren in Wechselwirkung stehen.

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Während genetische und Umweltfaktoren nicht vom Menschen steuerbar sind, können beispielsweise über Ernährung, Bewegung, Entspannung, Achtsamkeit und Regeneration psychische Faktoren und Umwelteinflüsse durchaus beeinflusst werden.

Themen für ein Coaching mit Schwerpunkt Salutogenese

Im Kern geht es in der Salutogenese darum, dem Klienten dabei zu helfen, seine Gesundheit autonom fördern zu können. Der Coach unterstützt den Klienten in der Etablierung gesundheitsfördernder Gewohnheiten wie Sport und Bewegung im Alltag, der Steigerung der Achtsamkeit und dabei, körperlichen und emotionalen Stress im Körper zu identifizieren. Der Klient soll lernen, seinen Blick auf positive Aspekte und Ressourcen zu lenken und sein Gleichgewicht (wieder) zu finden und dadurch seine Gesundheit zu fördern. Ein Coaching mit diesem Schwerpunkt kann in verschiedenen Kontexten eingesetzt werden und dort verschiedene Themenkomplexe behandeln:

  • Im betrieblichen Gesundheitsmanagement dient die Salutogenese der Gesundheitsverbesserung in Prozessen und Struktur.
  • In einem Coaching für Führungskräfte werden neben Führungskompetenzen auch Kompetenzen aus dem Bereich der Salutogenese vermittelt; dies dient der praktischen Umsetzung von vorhandenen Gesundheitskonzepten, etwa von Krankenkassen.
    Es umfasst Analyse, Zielplanung, Projekte und Trainings und die Bewertung von Gesundheitsmaßnahmen. Die Führungskräfte lernen, solche Maßnahmen in Arbeitsabläufe und -strukturen zu integrieren und zu begleiten. Außerdem lernen sie einen gesundheitsfördernden Umgang mit ihren Mitarbeitern und wie man diese unterstützt, eigene Ressourcen für die Gesundheit aufzubauen und weiterzuentwickeln.
  • Im privaten Coaching kann mit Hilfe des Salutogenese-Ansatzes eine Burnout- Prävention oder eine Stress-Reduktion erarbeitet werden.

Coaching für Einzelpersonen und Gruppen

Ein solches Coaching kann mit Einzelpersonen oder in einer Gruppe stattfinden. In einem vertraulichen Einzelcoaching können persönliche Anliegen wie Work Life Balance, Veränderungen im Lebensstil oder im Beruf, gesundheitliche Fragen oder Selbstmanagement behandelt werden.

Ernährung, Sport und Stress hingegen können Themen für Gruppencoachings darstellen.

Wichtig für die innerbetriebliche Gesundheitserhaltung ist, dass individuelle Maßnahmen immer mit den institutionellen Ansätzen im Einklang stehen. Nur so kann das Zugehörigkeitsgefühl der Mitarbeiter zum Unternehmen gestärkt und der betriebliche Erfolg gesteigert werden. Mitarbeiter, die sich mit ihrer Arbeit und Organisation identifizieren und sich wertgeschätzt fühlen, fühlen sich nämlich wohler am Arbeitsplatz und sind langfristig produktiver. Sie sind motivierter, leistungsfähiger und in der Lage, Konflikte und Stress besser zu bewältigen.

Für das Unternehmen hat das den Vorteil, dass sich daraus weniger Krankheitsausfällen, eine geringere Fluktuationsrate und folglich ein Kostenersparnis und höhere Produktivität ergeben.

Ablauf: Wie läuft ein Coaching ab?

Das Coaching findet in einem unbestimmten Zeitrahmen statt und gliedert sich in zwei Teile: Analyse und Intervention.

1. Analyse

Zunächst werden die gesundheitlichen Probleme oder Risiken des oder der Klienten herausgearbeitet. Diese müssen nicht unbedingt sofort klar erkennbar sein, die Auswirkungen einseitiger Ernährung, Konflikte oder Bewegungsmangel werden häufig unterschätzt. Nur wenn die Ursachen und eine klare Zielstellung herausgearbeitet wurden, kann das Coaching effektiv gestaltet werden. Daher ist es auch wichtig zu klären, welche Bedürfnisse der Klient hat. Ist es zum Beispiel eine harmonische Atmosphäre am Arbeitsplatz oder eine Balance zwischen Arbeit und Freizeit, die den Klienten gesundheitlich entlasten würde?

2. Intervention

Erst wenn Klarheit über das Problem und das gesundheitliche Ziel besteht, kann eine Interventionsmaßnahme eingeleitet werden. Hierbei vermittelt der Coach gesundheitsrelevantes Wissen und klärt über die Verbindung zwischen Psyche und Körper. Dann wird gemeinsam eine konkrete Vorgehensweise zur Verbesserung der Gesundheit geplant. Durch die richtigen Fragen hilft er dem Klienten eigene Ressourcen zu entdecken und Gesundheitskompetenzen zu entwickeln und auszubauen. Der Coach muss Fachkompetenzen aus Ernährung, Sport, Medizin und Psychologie mitbringen, um alle Themenbereiche abdecken zu können – dadurch kommt ihm eine Art Allround-Funktion zu; er sollte jedoch schon bald überflüssig werden. Schließlich ist ein Coaching nur dann erfolgreich, wenn der Klient das Gelernte auch umsetzen und das Gesundheitsverhalten langfristig aufrechterhalten kann.

Vermutet der Coach jedoch eine schwerwiegende Erkrankung, verweist er seinen Klienten an einen Spezialisten (Therapeut, Psychiater).

Sie möchten etwas in Ihrem Leben verändern oder Sie haben das Gefühl überfordert, dauerhaft genervt, gestresst und müde zu sein? Kontaktieren Sie mich, wenn Sie an Ihrem Wohlbefinden arbeiten möchten! Ich freue mich über Ihre Kontaktaufnahme.

Coaching – Eine Einführung. Was ist das? Was bringt das? Warum Coaching?

Was ist Coaching eigentlich? Begriffsdefinition

Unsere heutige Welt unterliegt mehr denn je einem ständigen Wandel. Und das in so gut wie allen Lebensbereichen. Die notwendige Anpassung an diese veränderten Bedingungen und Anforderungen bringt neuartige Probleme und Konflikte mit sich.

Dies zeigen auch von der Bundesregierung in Auftrag gegebene Studien. Wie hier bekannt gegeben wird, ist eine immer häufiger auftretende Ursache für Arbeitsunfähigkeit die hohe psychische Belastung im privaten und beruflichen Umfeld.

Ein Grund mehr für ein paar Worte zum Thema „persönliches“ oder Personal Coaching. Denn die Hauptfunktion von professionellem Coaching ist die Begleitung bei der Anpassung an die Chancen und Risiken dieses Wandels.

Besonders in Bereichen wie der digitalen Transformation, mit ihren Anforderungen ständiger Erreichbarkeit und veränderter Arbeitsweisen, kommt dem Coaching eine wichtige Wartungs- und Pflegefunktion zu: Im Vordergrund stehen der Erhalt und die Förderung von Selbst-, Sozial- und Systemkompetenz, denn Studien zeigen einen wachsenden Anteil an psychischen Erkrankungen. Ziel ist deshalb die Stärkung und die Wiederbelebung vorhandener Ressourcen und Potentiale, immer unter der Berücksichtigung individueller Vielfalt.

Coaching ist Hilfe zur Selbsthilfe – eine zeitlich begrenzter Prozess der Begleitung, in dem Maßnahmen zur Lösung von Konflikten und Problemstellungen erarbeitet werden.

Coaching vs. Therapie

Der Begriff „Coaching“ stammt ursprünglich aus dem Englischen und bedeutet „Kutsche“, im übertragenen Sinne meint es den Kutscher, der die Pferde bewegt, leitet und betreut. Bekannt wurde das Coaching erstmals aus dem Leistungssport.

Im Gegensatz zur klassischen Beratung oder Therapie werden im Coaching keine direkten Lösungsvorschläge geliefert, sondern der Coach begleitet den Klienten oder Coachee bei der Entwicklung eigener Lösungen.

Coaching versteht sich als persönlicher Dialog zwischen dem Gecoachten und einem neutralen Partner. Der Coach hält sich mit inhaltlichen Aussagen zurück. Er begleitet den Klienten dabei, die für diesen passenden Lösungen zu entdecken.

Coaching findet ausschließlich freiwillig statt und erfordert eine gute, vertrauensvolle Beziehung zwischen Coach und Klient.

Anwendungsbereiche von Coaching

Der Coach begleitet und unterstützt seine Klienten mithilfe von bestimmten Methoden und Fragetechniken, um Probleme, Ziele und eigene Ressourcen aufzudecken. Dies gilt sowohl für berufliche wie persönliche Lebensbereiche. Deshalb kann Coaching mit Begriffen wie dem Management-, Karriere- oder Business-Coaching ebenso assoziiert werden, wie mit Life-Coaching oder Personal Coaching oder einfach gesagt mit Lebens- oder Kommunikationstraining.

Die Zielgruppen können Privatpersonen, Einzelpersonen im Unternehmen oder in Führungspositionen, ganze Teams im Geschäftsumfeld oder Sportbereich oder Ausbildungs- und Lerngruppen sein. Sie alle können von der Hilfe durch einen Coach profitieren.

Beispiele für Anwendungsmöglichkeiten in den verschiedensten Bereichen sind:

  • Coaching in Bezug auf die eigene persönliche Entwicklung z.B. bei privaten oder beruflichen Veränderungen
  • Coaching im Leistungssport
  • Coaching als Führungsstil zur Reflexion des Führungsverhaltens
  • Executive Coaching zur Verbesserung der Managementkompetenzen
  • Leadership Coaching zur Führungskräfteentwicklung
  • Teamcoaching und Teamentwicklung

Häufig wünschen sich Klienten, vor allem Vorgesetzte und Führungskräfte, von einem Coach Techniken oder „Werkzeuge“ für schnelle Erfolge zu erhalten. So verständlich eine solche Motivation auch ist – Veränderungen in (sozialen) Systemen brauchen ihre Zeit und sind immer individuell zu betrachten. Routinen und eingefahrene Verhaltensweisen lassen sich nicht von heute auf morgen ändern, sondern ein Coaching ist immer als wiederholte Übung und als kontinuierlicher Lernprozess zu verstehen.

Coaching ist keine schnelle „Reparaturmaßnahme“ falls mal etwas nicht funktioniert wie gewünscht. Vielmehr zielt der Coaching-Prozess auf das langfristig bessere Verständnis über eigene Verhaltensmuster und deren Einfluss auf das tägliche Interagieren in sozialen Systemen ab. Nach Wegen zu suchen, diese verborgenen und erlernten Verhaltensmuster sichtbar und als Potentiale nutzbar zu machen, ist das Herzstück von Coaching.

Merkmale und Prinzipien

Ein Schlüsselbegriff im Coaching ist Präsenz – im wahren Sinne des Wortes als „Dasein“. Ohne eine solche Kontaktebene kann kaum Veränderungsenergie entstehen. Das heißt, dass der Coach sein Wissen über die Gesprächssteuerung und Hilfe über effektive Interventionen einbringt. Das Hauptanliegen besteht darin den „Klienten“ durch Feedback, Training und Anregung zur Selbstreflexion in die Lage zu versetzen sich selbst zu hinterfragen.

Dies umfasst die Schritte der autonomen Zielsetzung, der selbstständigen Planung und Organisation bis hin zur Selbstkontrolle (Ergebnis- und Fortschrittskontrolle) im Hinblick auf die Umsetzung der selbst gesetzten Ziele. Je nach Ausgangslage, Rahmenbedingungen und selbst gesteckten Zielen können die Coaching-Gespräche in Dauer und Verlauf variieren.

Unabhängig davon, ob es um die Entwicklung von Managementkompetenzen oder zwischenmenschliche Konflikte geht – es gibt gemeinsame Merkmale und Prinzipien:

  • Der Coach bietet dem Klienten im Prozessverlauf die Möglichkeit, seine Perspektiven zu wechseln und zu neuen Handlungsoptionen zu gelangen.
  • Der Coach bietet sich durch die Einnahme unterschiedlicher Rollen als Reflexionsfläche an, z.B. als aufmerksamer Zuhörer, konsequent Nachfragender, Provokateur, neutraler Beobachter oder als Spiegelfläche.

Der Coach fungiert also als Prozessverantwortlicher, der den Coachee beim (Wieder-) Entdecken seiner eigenen Ressourcen, Potenziale und Handlungsoptionen unterstützt und durch Interaktion und Dialog neue Betrachtungsperspektiven eröffnet.

Wichtig hierfür ist jedoch die Bereitschaft des Coachees zur Veränderung.

Sind Sie bereit für Veränderung?

Kontaktieren Sie mich. Ich freue mich auf Sie!

Sportcoaching – mehr als reines Mentaltraining (neues Angebot)

Kennen Sie das? Ihre Volleyball-Mannschaft verspielt regelmäßig hohe Führungen und verliert am Ende die Sätze knapp? Ihr Spieler traut sich seit seiner Knieverletzung nicht mehr voll aus dem Rückraum aufs Tor zu werfen? Sie stehen auf dem Golfplatz vor dem Wasserhindernis und schaffen es regelmäßig den Ball genau ins Wasser zu spielen obwohl der Schlag eigentlich einfach gewesen wäre? Sie verlieren beim Tennis regelmäßig gegen den gleichen Gegner, obwohl dieser eigentlich technisch und körperlich schwächer ist?

Die Beispiele lassen sich natürlich um ein Vielfaches erweitern – das Ergebnis ist jedoch immer das Gleiche:

Sportlicher Erfolg hängt nicht alleine von Talent oder körperlichen Fähigkeiten ab.

Ein wichtiges Element für sportliche Höchstleistungen ist vor allem die mentale Stärke, die es dem Sportler ermöglicht im richtigen Moment die maximale Leistung abzurufen. Gerade in der Leichtathletik kommen deshalb schon seit langer Zeit Mentaltrainer zum Einsatz, die ihre Klienten nicht nur durch schwierige Verletzungsphasen begleiten, sondern auch in Wettkampfsituationen coachen.

Der Fokus kann hierbei auf verschiedene Dinge gelegt werden:

  • Abbau von mentalen Hindernissen nach Verletzungen
  • Reduktion von Nervosität
  • Verbesserung der Zielfokussierung
  • Stressmanagement
  • Teambuilding und Teamgefüge
  • Kommunikation zwischen Trainer und Spielern
  • Trainingsgestaltung & Spielergespräche
  • Nachwuchsförderung & Jugendarbeit

Egal in welcher Sportart wir uns befinden – es handelt sich immer um Menschen die mit anderen Menschen kommunizieren, interagieren und konkurrieren. Natürlich hat jede Sportart ihre eigenen Regeln, doch diese hat auch jeder Mensch.

Aus diesem Grund haben wir (Jörg Schiebel & ich, Andreas Griesbach) uns dazu entschieden unser Coaching-Portfolio zu erweitern und unsere beiden Leidenschaften miteinander zu verbinden. Wir sind beide extrem sportinteressiert, selbst im Vereinsumfeld (als Vorstand, als Trainer, als aktiver Sportler) eingebunden und versuchen unsere Vereine aktiv nach vorne zu bringen. Zudem sind wir beide als Coaches aktiv und arbeiten leidenschaftlich gerne mit Menschen zusammen.

Diese Kombination ermöglicht es uns, ab Mitte des Jahres 2019 ein neues Coaching-Programm für Sportbegeisterte und Trainer aufzubauen, die sich selbst oder ihre Teams verbessern wollen. Unser Ziel ist es hierbei das klassische Coaching mit dem Sportumfeld zu verknüpfen und damit Vereinen und deren Mitgliedern neue Methoden an die Hand zu geben, um ihre Vereine, Teams und individuellen Sportler erfolgreicher zu machen.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich gerne bei uns! Wir freuen uns auf Sie!

Die 5 wichtigsten Vorteile der Implementierung von Customer Relationship Management

Es ist wichtig, zu verstehen, dass ein Customer Relationship Management (CRM) System mehr ist als nur ein Adressbuch, in dem jeder blättern kann.

Im Unterschied zu einem E-Mail-Marketing-System können hier nicht nur Kontaktdaten vermerkt, sondern auch Informationen über das Kaufverhalten, Kritik oder Anregungen hinterlegt werden. Aus einer solchen systematischen Dokumentation lassen sich dann wiederum Informationen für bestimmte Organisationseinheiten wie etwa den Vertrieb oder das Marketing gewinnen.

Der Ist-Zustand ist somit auf einen Blick ersichtlich und beinhaltet Informationen zur Kundenbindung sowie zukünftige Potentiale. Mit dieser Basis kann der Blick in die Zukunft vereinfacht und in eine Geschäftsjahres- oder Umsatzplanung implementiert werden. Hierbei gilt eine Regel: Nur wer in der Lage ist, seinen aktuellen Stand detailliert und frei von Emotionen zu bewerten, ist auch langfristig konkurrenzfähig.

Die 5 wichtigsten Vorteile von CRM:

1. Der Ist-Bestand an Kunden auf einen Blick

Betreibt man von Anfang an CRM, ergibt sich aus dieser Dokumentation die Möglichkeit seine Kunden wesentlich besser kennenzulernen und auch zu verstehen. Fragen wie „Wie viele Kunden haben wir überhaupt?“, „Wie entwickeln sich die Zahlen?“, „Haben wir Kunden verloren und falls ja, wieso?“ oder Informationen über Vorlieben und Abneigungen der Kunden lassen sich so besser beantworten; es wird aber auch klar dass eine systematische und lückenlose Dokumentation eine unabdingbare Voraussetzung ist.

2. Kundenbindung stärken

Die vom CRM gesammelten Daten lassen sich strukturieren, verwalten und verwerten: Ist das System beispielsweise mit einem Online-Shop verbunden, fließen neben Kontaktdaten auch Angaben über das Kaufverhalten ein – und all diese Informationen stehen dem Mitarbeiter im Augenblick einer Anfrage zur Verfügung. Auf diese Weise können Kunden viel individueller betreut werden, etwa durch individuell zugeschnittenes Infomaterial, das genau auf den Kunden oder seine letzten Einkäufe abzielt. Die so gewonnenen Informationen können dann auch vom Marketingbereich zur stärkeren Kundenbindung verwendet werden.

3. Potentiale erkennen und besser planen:

Die vom CRM im Laufe der Zeit gesammelten Daten können als Erfahrungswerte verwendet werden und zur Einschätzung des Potentials dienen: „Wann ist wieviel Umsatz realistisch?“, „Wieviel Umsatz bringt welcher Kunde im Durchschnitt?“, etc. Weiter kann auch Aufschluss darüber gewonnen werden, wo sich verstärkte Marketingmaßnahmen lohnen und wo eher nicht. Indem ein CRM Antworten auf diese Fragen bereitstellen kann, ermöglicht es auch eine bessere und sicherere Planung.

4. Prozessoptimierung

Ein weiterer Vorteil eines professionellen CRM-Systems ist die Transparenz. Interne Prozesse können auch abteilungsübergreifend eingesehen werden. So kann beispielsweise das Marketing sehen, welche Kontakte der Vertrieb derzeit anspricht. Die Notwendigkeit interner Absprachen entfällt, wodurch nicht nur Zeit eingespart werden kann, sondern die Arbeit insgesamt effektiver gestaltet werden kann.

5. Historie kennen

Zu guter Letzt ist eine Software für CRM von Vorteil, wenn Mitarbeiter das Unternehmen verlassen oder krankheitsbedingt ausfallen. Denn wenn das System aktiv genutzt wird, so sind alle Kontaktdaten inklusive der Historie stets verfügbar und eine Kundenbeziehung kann trotzdem weitergeführt werden. Dies ersetzt natürlich nicht den Kundenberater selbst, aber durch die Informationsweitergabe ermöglicht es zumindest dem Vertreter nicht wieder „von Null“ anfangen zu müssen und spart Zeit und Nerven (vor allem des Kunden).

Fazit: Customer Relationship Management auf einen Blick

Customer Relationship Management ist die professionelle Art und Weise, Visitenkarten zu sammeln, Adressbücher zu führen und Exceltabellen zu pflegen. Durch moderne CRM-Software können Prozesse zur Beziehungspflege vereinfacht, Zeit eingespart und Kundenzufriedenheit erhöht werden. Eingesetzt wird CRM klassischerweise in den Bereichen Marketing und Vertrieb. Aber auch für professionelle Pressearbeit oder für die interne Verwaltung kann ein solches Tool hilfreich sein.

Egal, ob kleines oder großes Unternehmen: Customer Relationship Management hilft Ihnen dabei, im Kundendschungel Orientierung zu behalten. Es können E-Mails organisiert, Termine vereinbart, Aufträge und Rechnungen überblickt sowie erstellt und reibungslose Kundenkommunikation geleistet werden.

Die Möglichkeiten von CRM-Systemen sind quasi grenzenlos – wichtig ist allerdings, dass Sie sich dabei nicht verlieren, sondern auf das Wesentliche konzentrieren. Eine sorgfältige Auswahl ist das A und O, sonst übersteigen die Programmier- und Einführungskosten schnell jeglichen Nutzen des Systems.

Sie möchten ein CRM-System einführen und wissen noch nicht genau wann, wie und welche Inhalte Sie genau beachten müssen?

Sie benötigen Hilfe bei der Prüfung und Auswahl der Prozesse die digitalisiert und im CRM-System abgebildet werden sollen?

Sie möchten ein Team für die Einführung des Systems zusammenstellen, benötigen aber Hilfe bei der Auswahl der beteiligten Personen?

Gerne unterstütze ich Sie bei Ihren Fragestellungen damit die Einführung reibungslos und effizient vonstattengeht! Kontaktieren Sie mich! Ich freue mich auf Sie!