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Die Digitalisierung und ihr Einfluss auf die Mitarbeiter

Verschmelzung der physischen und digitalen Arbeitswelt

Technischer Fortschritt kann zu weitreichenden gesellschaftlichen und ökonomischen Umwälzungen führen. Beispiele für solche Veränderungen sind die Erfindung der Dampfmaschine im 18. Jahrhundert, die Auswirkung der Elektrifizierung und die Einführung von Technologien, die eine Massenproduktion ermöglichen.

Heute stehen wir an der Schwelle zur vierten Revolution. Diese wird auch als „digitale Transformation“ oder „Industrie 4.0“ bezeichnet und umfasst verschiedenste Technologien, die erneut starke Auswirkungen auf unsere gegenwärtige Gesellschaft haben (werden). Allgemein wird davon ausgegangen, dass die Digitalisierung nahezu alle Gesellschaftsbereiche und besonders die Arbeitswelt nachhaltig verändern wird. Und ich denke, das spüren wir alle jeden Tag, egal ob privat oder im Arbeitsleben – mal mehr, mal weniger.

Informationstechniken wie Apps, Webanwendungen und das „Internet of Things“ (IoT) setzen enorme Veränderungsprozesse im Berufsalltag und im Privatleben in Gang und erhöhen vor allem die Geschwindigkeit und Informationsvielfalt.

Auswirkungen der Digitalisierung für Unternehmen und Mitarbeiter

Die konkreten Auswirkungen der Digitalisierung sind für viele Menschen und Unternehmen, gerade in Deutschland, immer noch Neuland. Vorhersehbar ist jedoch, dass die technologischen Innovationen die Art, wie Menschen leben und arbeiten, teilweise radikal verändern werden.

Experten sehen bereits jetzt eine „wachsende technologische Kluft in der deutschen Betriebslandschaft“. Unternehmen ohne eine passende digitale Strategie werden auf Dauer nicht mehr überlebensfähig sein. Betriebe und Unternehmen, die in die Digitalisierung investieren, verdienen mehr und haben die besser ausgebildeten Beschäftigten.

Und das wird sich in Zukunft weiter festigen. So prognostiziert etwa Prof. Dr. Tobias Kollmann, Professor für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik an der Universität Essen-Duisburg: „Wer in Zukunft nicht digital mitspielen kann oder will, wird bald gar nicht mehr mitspielen“ (Kollmann & Schmidt, 2016, Kap. 1.3).

Deshalb fordert er das Thema „Digital Leadership“, und weil Digitalstrategien in Unternehmen nur mit Erfolg umgesetzt werden, wenn sie von der Spitze ausgehen, ist ein Coaching der Vorstände, Geschäftsführer und Führungskräfte ein wichtiger erster Schritt.

Digital-Business-Coaching 4.0 – Der Mensch im Mittelpunkt

Wie genau sich die Zukunft auch entwickeln wird, eines dürfte klar sein: Der Bedarf an individueller Beratung und Begleitung von Führungskräften aufgrund steigender Komplexität und Vernetzung sowie Beschleunigung von Abläufen und Prozessen wird anwachsen.

So werden auch Klienten und Unternehmen als Auftraggeber von den Coaches selbst so etwas wie eine digitale Strategie einfordern: Damit meine ich den gezielten Einsatz moderner Medien, der den veränderten (weil digitalisierten) Arbeitsweisen und organisationalen und räumlich flexiblen Rahmenbedingungen der Klienten gerecht wird.

Darüber hinaus stellt sich die Frage, inwieweit automatisierte Coaching-Anwendungen in den Coaching-Markt Einzug halten können und diesen verändern werden.

Welche Schwerpunkte für das Digital-Business-Coaching ergeben sich nun, immer unter Berücksichtigung, die Menschen und deren digitale Kompetenz ins Zentrum des Handelns zu stellen und den digitalen Wandel am Arbeitsplatz dadurch zu unterstützen:

  • Ein systemisches Coaching kann die Menschen bei den täglichen (digitalen) Herausforderungen der Arbeitswelt (und nicht nur dieser) unterstützen.
  • Veränderungsmanagement, persönliche Weiterentwicklung, Talent Management, etc. sind Herausforderungen der digitalen Transformation.
  • Daneben spielen aber auch digitale Geschäftsmodelle, Life-Balance, Sinn- und Wertevermittlung, der Mensch im digitalen Wandel und professionelles Mentoring eine immer größere Rolle.

Hier kann der Coach seinen Klienten orts- und zeitunabhängig im täglichen Business begleiten und ihn dann unterstützen, wenn es notwendig ist.

Nehmen Sie die Menschen im Digitalen Wandel Ihres Unternehmens mit!

Die Wirtschaft in Deutschland und damit der Arbeitsmarkt befinden sich im wahrscheinlich wichtigsten Umbruch der Geschichte – der digitalen Transformation. Lebenslanges Lernen ist eine Notwendigkeit im digitalen Zeitalter. Deshalb müssen Unternehmen ihre Mitarbeiter ins digitale Zeitalter mitnehmen und begleiten.

Wer dies versäumt, wird die guten Mitarbeiter an die Konkurrenz verlieren und die Schlechten in der Insolvenz. Die weltweite Konkurrenz um die High Potentials nimmt zu, die Millennials sind es gewohnt, global zu denken. Warum sollten sie im Neuland versauern, während sie im digitalen Wunderland leben können?
Mitarbeiterführung beginnt bei der Selbstführung – die Flexibilität der Mitarbeiter, Home Office, neue Zeitmodelle und flache Hierarchien funktionieren nur, wenn sie durch die Führungskräfte unterstützt und gefördert werden.

Sinn und Werte spielen für die kommenden Generationen der Mitarbeiter eine andere, wichtigere Rolle. Sie wollen die eigenen Werte im Unternehmen vorfinden oder einbringen können. Arbeit soll Sinn machen und Sinn geben und für ein wertvolles Leben stehen. Ein zielgerichtetes Coaching ermöglicht es, sich der eigenen Werte und Ziele bewusst zu werden und diese einzubringen für ein erfülltes Leben und den richtigen Arbeitgeber.

Auf geht's!

Mein Appell an alle Angestellten, Führungskräfte und Unternehmer: Gehen Sie Risiken ein, denken Sie wagemutig, gehen Sie voraus und nehmen Sie andere mit! Warten Sie nicht darauf, dass die digitale Transformation Ihnen neue Möglichkeiten bringt, sondern gestalten Sie diese mit! Nehmen Sie die Unterstützung an, die Ihnen ein Coaching, Business-Coaching oder Digital-Business-Coaching bieten kann und entwickeln Sie sich selbst weiter!

Salutogenese – Was ist das und wie kommt man da hin?

In den letzten Jahren hat sich der Gesundheitsbegriff von einem rein medizinischen zu einem Konzept gewandelt, in dem psychische und soziale Einflussfaktoren immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Diese Entwicklung ist dem Wandel der sogenannten Volkskrankheiten geschuldet: Anstelle von Infektionskrankheiten und deren rein medizinischer Behandlung rücken Zivilisationskrankheiten in den Blickpunkt, die einer ganzheitlichen Betrachtung der Ausgangssituation nötig machen.

Der aus der Medizin stammende Ansatz der Salutogenese, mit dem Schwerpunkt auf gesundheitlichen Auswirkungen von Lebens- und Arbeitsbedingungen, wird häufig auch im Coaching verwendet.

Das Ziel, das geistige und körperliche Wohlbefinden zu steigern, indem externe Belastungen beleuchtet und umgestaltet werden und vorhandene Ressourcen gestärkt werden, wird hierbei analog zu anderen Coaching-Methoden in den Vordergrund gestellt. Mögliche Belastungen können Stress am Arbeitsplatz, Überstunden, Leistungsdruck und Konflikte, aber auch Probleme in Familie und Beziehung sein. Die Reduzierung dieser belastenden Faktoren kann dem Klienten helfen, mehr Selbstbestimmung zu erlangen und seine Gesundheit eigenständig zu pflegen. Zu den Ressourcen zählen persönliche Eigenschaften, Fertigkeiten und Fähigkeiten, förderliche Glaubenssätze und soziale Unterstützung, die zur Bewältigung der Situation beitragen können. Ebenso werden auch gesundheitskritische Umweltbedingungen berücksichtigt und nach Möglichkeit verbessert.

An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass ein Coaching keine ärztliche oder therapeutische Behandlung ersetzen kann, sondern vielmehr eine Ergänzung zu physiotherapeutischen, naturheilkundlichen oder anderen Methoden darstellt. Der Klient lernt, wie er seine Gesundheit eigenständig fördern und erhalten kann, nicht aber Krankheiten und Verletzungen zu heilen.

Das Konzept

Das Coaching folgt einem systemischen Ansatz, in dem Körper, Seele und Geist eine Einheit bilden. Äußere Rahmenbedingungen können im Zusammenspiel mit körperlichen, mentalen und emotionalen Faktoren die menschliche Gesundheit beeinflussen.

Das Salutogenese-Modell des Medizinsoziologen Antonovski gibt einen guten Überblick über die Gesamtheit dieser Gesundheitsfaktoren. Nach diesem Modell ist Gesundheit nicht als Zustand, sondern als Prozess zu sehen, in dem Risiko- und Schutzfaktoren in Wechselwirkung stehen.

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Während genetische und Umweltfaktoren nicht vom Menschen steuerbar sind, können beispielsweise über Ernährung, Bewegung, Entspannung, Achtsamkeit und Regeneration psychische Faktoren und Umwelteinflüsse durchaus beeinflusst werden.

Themen für ein Coaching mit Schwerpunkt Salutogenese

Im Kern geht es in der Salutogenese darum, dem Klienten dabei zu helfen, seine Gesundheit autonom fördern zu können. Der Coach unterstützt den Klienten in der Etablierung gesundheitsfördernder Gewohnheiten wie Sport und Bewegung im Alltag, der Steigerung der Achtsamkeit und dabei, körperlichen und emotionalen Stress im Körper zu identifizieren. Der Klient soll lernen, seinen Blick auf positive Aspekte und Ressourcen zu lenken und sein Gleichgewicht (wieder) zu finden und dadurch seine Gesundheit zu fördern. Ein Coaching mit diesem Schwerpunkt kann in verschiedenen Kontexten eingesetzt werden und dort verschiedene Themenkomplexe behandeln:

  • Im betrieblichen Gesundheitsmanagement dient die Salutogenese der Gesundheitsverbesserung in Prozessen und Struktur.
  • In einem Coaching für Führungskräfte werden neben Führungskompetenzen auch Kompetenzen aus dem Bereich der Salutogenese vermittelt; dies dient der praktischen Umsetzung von vorhandenen Gesundheitskonzepten, etwa von Krankenkassen.
    Es umfasst Analyse, Zielplanung, Projekte und Trainings und die Bewertung von Gesundheitsmaßnahmen. Die Führungskräfte lernen, solche Maßnahmen in Arbeitsabläufe und -strukturen zu integrieren und zu begleiten. Außerdem lernen sie einen gesundheitsfördernden Umgang mit ihren Mitarbeitern und wie man diese unterstützt, eigene Ressourcen für die Gesundheit aufzubauen und weiterzuentwickeln.
  • Im privaten Coaching kann mit Hilfe des Salutogenese-Ansatzes eine Burnout- Prävention oder eine Stress-Reduktion erarbeitet werden.

Coaching für Einzelpersonen und Gruppen

Ein solches Coaching kann mit Einzelpersonen oder in einer Gruppe stattfinden. In einem vertraulichen Einzelcoaching können persönliche Anliegen wie Work Life Balance, Veränderungen im Lebensstil oder im Beruf, gesundheitliche Fragen oder Selbstmanagement behandelt werden.

Ernährung, Sport und Stress hingegen können Themen für Gruppencoachings darstellen.

Wichtig für die innerbetriebliche Gesundheitserhaltung ist, dass individuelle Maßnahmen immer mit den institutionellen Ansätzen im Einklang stehen. Nur so kann das Zugehörigkeitsgefühl der Mitarbeiter zum Unternehmen gestärkt und der betriebliche Erfolg gesteigert werden. Mitarbeiter, die sich mit ihrer Arbeit und Organisation identifizieren und sich wertgeschätzt fühlen, fühlen sich nämlich wohler am Arbeitsplatz und sind langfristig produktiver. Sie sind motivierter, leistungsfähiger und in der Lage, Konflikte und Stress besser zu bewältigen.

Für das Unternehmen hat das den Vorteil, dass sich daraus weniger Krankheitsausfällen, eine geringere Fluktuationsrate und folglich ein Kostenersparnis und höhere Produktivität ergeben.

Ablauf: Wie läuft ein Coaching ab?

Das Coaching findet in einem unbestimmten Zeitrahmen statt und gliedert sich in zwei Teile: Analyse und Intervention.

1. Analyse

Zunächst werden die gesundheitlichen Probleme oder Risiken des oder der Klienten herausgearbeitet. Diese müssen nicht unbedingt sofort klar erkennbar sein, die Auswirkungen einseitiger Ernährung, Konflikte oder Bewegungsmangel werden häufig unterschätzt. Nur wenn die Ursachen und eine klare Zielstellung herausgearbeitet wurden, kann das Coaching effektiv gestaltet werden. Daher ist es auch wichtig zu klären, welche Bedürfnisse der Klient hat. Ist es zum Beispiel eine harmonische Atmosphäre am Arbeitsplatz oder eine Balance zwischen Arbeit und Freizeit, die den Klienten gesundheitlich entlasten würde?

2. Intervention

Erst wenn Klarheit über das Problem und das gesundheitliche Ziel besteht, kann eine Interventionsmaßnahme eingeleitet werden. Hierbei vermittelt der Coach gesundheitsrelevantes Wissen und klärt über die Verbindung zwischen Psyche und Körper. Dann wird gemeinsam eine konkrete Vorgehensweise zur Verbesserung der Gesundheit geplant. Durch die richtigen Fragen hilft er dem Klienten eigene Ressourcen zu entdecken und Gesundheitskompetenzen zu entwickeln und auszubauen. Der Coach muss Fachkompetenzen aus Ernährung, Sport, Medizin und Psychologie mitbringen, um alle Themenbereiche abdecken zu können – dadurch kommt ihm eine Art Allround-Funktion zu; er sollte jedoch schon bald überflüssig werden. Schließlich ist ein Coaching nur dann erfolgreich, wenn der Klient das Gelernte auch umsetzen und das Gesundheitsverhalten langfristig aufrechterhalten kann.

Vermutet der Coach jedoch eine schwerwiegende Erkrankung, verweist er seinen Klienten an einen Spezialisten (Therapeut, Psychiater).

Sie möchten etwas in Ihrem Leben verändern oder Sie haben das Gefühl überfordert, dauerhaft genervt, gestresst und müde zu sein? Kontaktieren Sie mich, wenn Sie an Ihrem Wohlbefinden arbeiten möchten! Ich freue mich über Ihre Kontaktaufnahme.