Coaching für junge Führungskräfte in den digitalen 20ern

18. August 2020
Von: Andy Griesbach

Neben der fachlichen Qualifikation müssen moderne Führungskräfte heutzutage ebenso über kommunikative, soziale und emotionale Soft Skills verfügen, um erfolgreich führen zu können. Diese Kompetenzen können für den Erfolg oder Misserfolg einer jungen Nachwuchsführungskraft entscheidend sein.

Schlechte Führung führt dazu, dass Mitarbeiter nicht ihr volles Potential abrufen können, die Abteilung nicht als Team arbeitet, Fehler passieren und sich wiederholen und einzelne Personen sich trotz Ermahnungen und Mitarbeitergesprächen über Regeln hinwegsetzen. Dies führt zu Unmut innerhalb der Abteilung oder gar dem ganzen Unternehmen.

Ein professionelles Coaching kann verschiedene Ansatzpunkte bieten, um die entsprechenden Führungskompetenzen zu entwickeln und zu verbessern und die zu Problemen führenden Prozesse rechtzeitig zu erkennen und zu vermeiden. Gerade für junge Führungskräfte kann Coaching eine wertvolle Unterstützung sein, die Herausforderungen von Führungsaufgaben zu meistern, denn sie können nicht auf langjährige Erfahrungen zurückgreifen.

Welche Kompetenzen werden von einer guten Führungskraft im digitalen Zeitalter erwartet?

Die Digitale Transformation stellt eine der größten Herausforderungen für die Wirtschaft der kommenden Jahre dar. Sie wird die Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten in allen Industriezweigen binnen kürzester Zeit massiv verändern.

Die Digitalisierung verändert in gleichem Maße auch die Anforderungen an Führungskräfte, neue Arbeitsprozesse und flexible Arbeitszeiten. Die Veränderung bisheriger Strukturen, Prozesse und Arbeitsweisen erfordern auch neue Kompetenzen in der Mitarbeiterführung, denn die Digitalisierung fördert einen innerbetrieblichen Kulturwandel, der nicht jeder Führungskraft und jedem Mitarbeiter gefällt.

Welche Kompetenzen sollen Führungskräfte also mitbringen, um ihre Mitarbeiter in modernen Arbeitsumfeldern in die digitalen 20er zu führen? Die Ergebnisse einer Umfrage in der Studie Arbeitsplatz der Zukunft aus dem Jahre 2017 ergaben, dass fachliche Kompetenzen in den Hintergrund treten, während soziale Skills wie Kommunikationsstärke, Teamentwicklung und Mitarbeiterorientierung immer wichtiger werden.

Die Führung von Mitarbeitern beginnt bei der Selbstführung, denn Home-Office, flache Hierarchien und neue Zeitmodelle können nur dann funktionieren, wenn sie von den Führungskräften unterstützt und gefördert werden. Daneben muss der Manager seine Mitarbeiter, andere Fachbereiche, die zentralen Organisationseinheiten sowie Kunden und Lieferanten von seinen Vorhaben überzeugen.

Teamentwicklung und Mitarbeiterorientierung „bilden das Getriebe, um die Planung in die Realität“ umzusetzen; da digitale Geschäftsmodelle, egal ob B2B oder B2C, den Kunden in den Mittelpunkt stellen, müssen Führungskräfte sich und die Mitarbeiter hierauf einstellen. Anders als die Digital Natives mit ihrer Gewöhnung an Netzwerke und flache Hierarchien, sind ältere Mitarbeiter oft noch andere Prozesse gewohnt und müssen ins digitale Zeitalter mitgenommen werden. Denn nur wer aufgeschlossen ist, kann den Wandel auch aktiv mitgestalten. Führungskräfte müssen den Drahtseilakt aus Geduld, Fördern und Fordern meistern.

Weitere von Arbeitgebern und Arbeitnehmern gleichermaßen gewünschte Kompetenzen sind neben Flexibilität vor allem „visionäres Denken/strategisches Handeln” – ein Visionär an der Spitze des eigenen Teams ist immer interessanter als ein Umsetzer oder Optimierer. Und schließlich sind Change Management Skills und Kundenorientierung Kriterien, die angesichts des anstehenden Wandels infolge der digitalen Transformation, durch die der Kunde in den Mittelpunkt rücken soll, immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Woran erkennt man eine gute Führungskraft?

Erfolgreiche Führungskräfte fördern systematisch die Eigeninitiative ihrer Mitarbeiter, unterstützen neue Arbeitszeitmodelle, Home Office und lassen ältere Mitarbeiter nicht zurück. Nur mit neuen Visionen und Überzeugungskraft kann sich echtes Engagement entwickeln und die digitale Transformation mitgestaltet werden.

Erfolglose Führungskräfte hingegen erwarten, dass Eigeninitiative und unternehmerisches Denken von alleine entstehen. Es mangelt an Selbstführung, Selbstreflexion und die Kommunikation im Team wird auf ein Minimum beschränkt. Ein Grund für mangelhafte Management- und Führungskompetenz kann eine Beförderung allein auf Grund qualitativer Kompetenzen sein. Fehlende soziale und kommunikative Skills führen zu Spannungen mit den Mitarbeitern und zu einem Gefühl der Überforderung.

Unterschiedliche Coaching-Ansprüche in unterschiedlichen Führungsebenen

Ein professionelles Führungskräftecoaching kann helfen, die sozialen, emotionalen und kommunikativen Kompetenzen von Führungskräften zu steigern. Im Erfolgsfalle verbessern sich Motivation und Leistung – bei den Mitarbeitern und der Führungskraft.

Egal ob in der unteren Führungsebene, dem mittleren oder Top-Management, alle Führungsebenen bringen spezifische Anforderungen, denen sich eine Führungskraft stellen muss. Anders gesagt, erfindet sich eine erfolgreiche Führungskraft immer wieder neu und genau hier kann ein Coach als Reflexionspartner wertvolle Dienste leisten – intern und extern.

Ist ihr Interesse geweckt? Dann melden Sie sich gerne bei mir! Ich freue mich auf Sie!

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